Irrelichter ist eine Kollektion von Unikaten. Jede einzelne Leuchte wird in Handarbeit von der Künstlerin Anna Schmidt in ihrem Atelier in Soest entworfen und gefertigt. Altgediente Lampenschirme werden auf unkonventionelle Art in künstlerische Lichtobjekte verwandelt, die sich besonders als Stimmungsleuchten eignen. Dabei wird jeder Leuchte ein Thema gegeben, die ihr Charakter schenkt und sie zu einem wertvollen Einzelstück macht. Die meisten Leuchten von Irrelichter überraschen beim Einschalten mit einem neuen, unerwarteten Erscheinungsbild. Das Resultat sind Kunstwerke, die als Einzelexponat ihrer Umgebung sowohl ein besonderes Licht als auch eine exzentrische Note verleihen.

 

Leuchten wie aus 1001 Nacht...

Lampenschirme, die mit glühenden Farben in warmen Tönen

Licht verzaubern

und Gemütlichkeit der besonderen Art schaffen...

Leuchtende Kunstwerke...

Zarte filigrane Strukturen mit Perlen und Chiffon...

Kompositionen von Lichtstrahlen und Phantasie...

Lampen, die im durchscheinenden Licht mutieren und ihr Aussehen verändern...

Verwegene Leuchtkonstruktionen aus vielerlei Material...

Ungewöhnliche Steh-, Tisch, Wand und Hängelampen, jede ein Unikat.

Anna Schmidtgeboren in Siegen, Schulzeit und Abitur in Soest, Studium der Psychologie, Tätigkeit als Diplom-Psychologin mit Kindern und Behinderten, mehrere Psychotherapie-Zusatzausbildungen, Arbeit mit Strafgefangenen und Psychiatrie-Patienten, Approbation, zwanzig Jahre lang niedergelassen in eigener Praxis.

Daneben Tätigkeit als bildende Künstlerin mit Schwerpunkt Collage/Materialbilder, Experimente mit Form, Farbe und Licht, verschiedene Ausstellungen in Soest und Umgebung, u.a. im Atelier von Walter Jasper in Wadersloh, im Museum Abtei Liesborn, im White-Horse-Theater in Müllingsen. Mitglied im Kunstverein Kreis Soest, Fördermitglied der Griffelkunstvereinigung. Seit 2006 hauptberuflich als Künstlerin tätig mit Schwerpunkt Lichtobjekte.

Anna Schmidt ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 

 

Interview

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Meine Eltern waren Kunstliebhaber u. haben mich schon als Kind immer wieder zu Ausstellungsbesuchen mitgenommen. Vater malte gelegentlich zur Entspannung, und mein Onkel, um sich abzureagieren. Mutter modellierte einige Jahre lang in Ton. Meine Eltern haben meine ausgeprägte Kreativität gefördert, ebenso wie der schulische Kunstunterricht. In den kritischen Phasen meiner Jugend- u. Ausbildungszeit fand ich immer wieder Trost u. neue Zuversicht durch künstlerische Betätigung.

 

2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Sehr inspirierend finde ich Werke anderer Künstler. Aber auch Alleinsein bringt mich auf "komische Ideen". In problematischen Lebenssituationen brauche ich die kreative künstlerische Betätigung, um mich selbst zu finden u. zu neuer Klarheit zu gelangen.

 

3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

In meiner Vorstellungswelt

 

4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Als Autodidakt

 

5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

...das ist ja irre!

 

6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Lebensnotwendigkeit, weil es mich am Leben hält. Ich bin fasziniert von Licht in allen Variationen u. brauche die Kunst, um dieser Faszination einen Ausdruck zu geben. Im Kunstschaffen findet meine Kreativität ihr Ventil.

 

7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

Ich arbeite mit allen Techniken und jeglichem Material, dass mir geeignet erscheint, je nach Projekt.

 

8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Je nach Werk unterschiedlich.

 

9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Meine Eltern und all die vielen Künstler, deren Werke ich kennengelernt habe.

 

10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?

Seit etwa 10 Jahren stelle ich meine "Irrelichter" her, und etwa seit 6 Jahren versuche ich, sie zu vermarkten. Immer wieder stelle ich fest, dass besonders junge Leute, sich in meine "irren Lichter" verlieben. Oft kennen sie die Leuchten der 40iger bis 70iger Jahre von ihren Großeltern und sind fasziniert von der Verfremdung, die ich ihnen angedeien lasse.




Es war einmal ein Irrlicht, das hatte sich verirrt und tanzte blass und ruhelos durch die Nacht. Da erbarmte sich seiner eine Fee. Sie gab ihm ein Kleid aus Feenstoff und setzte es auf einen festen Stab. So fand es endlich Ruhe und erstrahlt und leuchtet seither in irren Farben!